Wir sind die SP Frauen*


  • Artikel von Martine Docourt, Co-Präsidentin und Gina La Mantia, Zentralsekretärin SP Frauen* Schweiz, erschienen in der „Frauenstimme“ der Frauen für den Frieden, Ausgabe 3.2020

    Es sind nun drei Jahre her, dass die SP Frauen* Schweiz zu ihrem 100-jährigen Jubiläum das «Manifest für eine konsequent feministische Sozialdemokratie» erarbeitet haben, welches anschliessend von der Mitgliederversammlung der SP Frauen* und der Delegiertenversammlung der SP Schweiz verabschiedet wurde. Es handelt sich um eine eher ernüchternde Bestandesaufnahme der Gleichstellungspolitik in unserem Land. Noch heute bildet es eine wichtige Grundlage für unsere politischen Aktionen, Vorstösse und Forderungen. Artikel lesen…

  • Blogbeitrag von Martine Docourt und Tamara Funiciello, Co-Präsidentinnen der SP Frauen* Schweiz

    In einer Genfer Schule mussten Schülerinnen – ausschliesslich Mädchen – ein T-Shirt in Übergrösse mit der Aufschrift «J’ai une tenue adéquate» tragen, um nackte Schultern oder ein bauchfreies Top zu verstecken. Es ist kein Zufall, dass fast ausschliesslich Mädchen von entsprechenden Massregelungen betroffen sind, und zwar in allen Landesteilen. Vorschriften wie diejenige, dass Kleidung «nicht zu sexy/aufreizend/provokativ» sein darf, zielen direkt auf Frauen, ihre Kleidung und ihren Körper ab. Männerkleidung wird höchstens dann zum Thema, wenn sie offensichtlich (und absichtlich) ungepflegt erscheint. Schülerinnen wird vorgeworfen, ihre Kleidung lenke die männlichen Mitschüler ab – und gleich sind wir mittendrin in den leider immer noch gängigen Schuldzuweisungen gegenüber Frauen. Nach wie vor wird Frauen vorgeworfen, sie seien an Belästigungen und gar Übergriffen selbst schuld, denn sie hätten diese mit ihrer Kleidung, ihrem Verhalten, ihrem Aufenthaltsort provoziert. Artikel lesen…

  • Interview von SP Nationalrätin Claudia Friedl für Swissinfo zu 20 Jahren UN-Resolution 1325 «Frauen Frieden Sicherheit» Juli 2020

    • Was verstehen Sie unter „feministischer Aussenpolitik”?

    Für mich stellt die feministische Aussenpolitik den Genderaspekt in den Mittelpunkt.  Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen Geschlechtergleichstellung, dem Schutz der Menschenrechte, nachhaltiger Entwicklung und der Wahrung von Frieden und Sicherheit. Ich bin überzeugt, dass erfolgreiche Aussenpolitik nur gelingt mit einer konsequenten Genderperspektive. Frauen müssen gleichberechtigt an der Gestaltung und Umsetzung der Aussenpolitik beteiligt sein. Diese Politik richtet sich danach aus, die Rechte von Frauen und Mädchen nachhaltig zu stärken und Geschlechtergleichstellung zu fördern, Gewalt gegen Frauen und Mädchen in Friedenszeiten und Krisenzeiten zu verhindern und abzubauen. Artikel lesen…